Webcontrolling - mit harten Fakten und Intelligenz die richtigen Schlüsse ziehen

Webcontrolling hat viele Namen. Ob Website Analyse, Web Analytics oder Webtracking, alle Begriffe, mit denen Webcontrolling auch bezeichnet wird, vereint eine einfache Definition. Das Vorgehen bezeichnet die Datenerhebung von Besucherverhalten auf Webseiten und deren anschließende Auswertung nach bestimmten Kennzahlen, sogenannten KPIs (Key Performance Indicators). Das Webcontrolling ist eine zielgerichtete Methode, die der Optimierung der jeweiligen Webseite dient. Die Ziele, von denen die untersuchten KPIs abhängig ausgesucht werden, können zum Beispiel mehr Bestellungen und Aufträge über einen Online-Shop oder ein Unternehmen oder mehr Traffic und Inhaltsabruf einer Seite sein.

Selbst wenn ein Unternehmen erfolgreich ist, vor allem durch Offline-Aufträge und ähnlichem: mit einem überlegt geplantem Webcontrolling können Online-Marketing-Aktionen, wie die Suchmaschinenoptimierung sehr gut ausgewertet werden. Wir möchten Sie im folgenden Artikel zuerst über landläufig verbreitete Probleme von Webseiten informieren. Im nächsten Schritt erklären wir die wichtigsten Begriffe, erläutern anhand von Beispielen den Vorgang des Webcontrollings und fassen die Wichtigkeit von Webcontrolling für Unternehmen noch einmal zusammen.

Potenziale aktivieren – Schwachstellen optimieren!

Was Unternehmen ohne Webcontrolling falsch machen– und oftmals gar nicht merken

Wie funktioniert erfolgreiches Webcontrolling?

1. Ziele genau definieren: Webcontrolling ist eine erfolgsorientierte Methode. Damit der Erfolg nicht ausbleibt, müssen erreichbare Ziele formuliert werden. Bei Online-Shops und Unternehmen kann das beispielweise eine höhere Rate an Bestellungen und Aufträgen sein.
2. Planungsphase: Die Ziele sollten in einer bestimmten Zeit umgesetzt werden. Dabei hilft es, das oder die Hauptziele in Etappen zu untergliedern, zu deren absehbarem Ende eine Erfolgsmessung vollzogen wird. Außerdem sollten in dieser Phase die KPIs festgelegt werden.
3. Ausführung: Umsetzung der geplanten Maßnahmen.
4. Erfolgsmessung: Regelmäßige Erfolgsmessungen versprechen nicht nur eine regelmäßige Information über den Status des angestrebten Ziels. Sie bieten auch die Möglichkeit, bestimmte Maßnahmen sofort einzuleiten und das Online-Angebot anzupassen.
5. Optimierung: Optimierungen des Online-Angebots laufen im besten Fall während des gesamten Controlling-Zeitraums anhand der regelmäßigen Erfolgsmessungen.
6. Ziel erreicht! Allerdings geht es jetzt von vorne los, denn das nächste Ziel kann bereits in Sichtweite sein.

Das World Wide Web ist riesengroß. Allein 2016 gab es rund 16 Millionen deutsche Domains (Quelle: statista, Zugriff: 07.08.2017). Vom richtigen Kunden in diesem Meer an Angeboten entdeckt zu werden, ist bereits eine Herausforderung, der wir uns übrigens gerne annehmen. Nehmen wir an, Ihre Webseite wird bereits gefunden, ob durch off- oder online Werbung. Ein Programmierer hat Ihre Webseite erstellt und mit erstem Content gefüllt. Doch der Erfolg der Seite bleibt aus: die Auftragsabschlüsse halten sich zurück, obwohl eigentlich genügend Besucher die Seite besuchen. Wie kann das sein? Durch Webcontrolling ist eine Aufdeckung möglich. Dadurch wird festgestellt, wie viele Nutzer eine Seite besuchen. Das angesprochene Problem kann dann zum Beispiel auf eine unübersichtliche Startseite zurückgeführt werden, die zu wenig interessante Informationen enthält oder das Kontaktformular für die Auftragserteilung ist nicht sofort sichtbar verlinkt oder fehlt vollständig. Die Problemfälle in diesem Beispiel sind tatsächlich noch die geringsten – und die auffälligsten. Eine professionelle Webanalyse vermag allerdings auch bereits funktionierende Webseiten auf eine Art und Weise zu optimieren, die definitiv weiteren Erfolg nach sich zieht. Beispielsweise lassen sich Marketingstrategien und Werbekampagnen genau nachvollziehen und kontrollieren. Das zielführende Webcontrolling ist jedoch abhängig von der genauen Auswahl der Schlüsselzahlen, die sich nach den jeweiligen Zielen richten.

Auf das Knowhow kommt es an!

KPI – Indikatoren eines erfolgreichen Webcontrollings

Viele Internetnutzer denken, dass viele Likes und Klicks das Optimum von Erfolg sind. Das gilt natürlich nur für bestimmte Sparten. Was nützen einem Unternehmen oder einem Online-Shop viele Aufrufe und Interaktionen auf Plattformen wie Facebook und Twitter, wenn die Aufträge und Bestellungen ausbleiben? An diesem Punkt kommen die KPIs ins Spiel. KPIs sind bestimmte Kennzahlen, beziehungsweise kausal verknüpfte Daten, wie das oben beschriebene Verhältnis von Aufrufen und Bestellungen. Für ein Unternehmen ist also nicht entweder die Anzahl der Aufrufe oder die Anzahl der Bestellungen relevant, sondern deren Verhältnis. Durch Webcontrolling kann in diesem Fall herausgefunden werden, wie sehr sich eine Marketingkampagne gelohnt hat. Ein Beispiel soll das im Folgenden verdeutlichen.

Vertrauen ist gut, Webcontrolling ist besser!

Webcontrolling im Einsatz – Werbekampagnen analysieren und optimieren

Werbemaßnahme AWerbemaßnahme B
Kosten der Maßnahme20.00020.000
Seitenaufrufe28.98619422
Auftragsanfragen145388
Tatsächliche Aufträge44116
Umsatz88.000232.000
KPI: Umsatz/Kosten4,4011,6

Unter Betrachtung des relevanten KPI zeigt sich, dass Maßnahme B der Maßnahme A überlegen war. Diese Analyse hat Webcontrolling unter der Verwendung von professionellen Tools möglich gemacht. Im Anschluss an diese Erhebung kann analysiert werden, wieso Werbemaßnahme A im Vergleich zu Maßnahme B scheiterte. Gründe dafür können beispielsweise sein, dass Maßnahme B die richtige Zielgruppe angesprochen hat, während A strukturell breiter Interesse auf die Unternehmensseite gezogen hat. Aus dieser Einsicht lassen sich künftige Werbekampagnen konkret optimieren und die vorgenommenen Ziele weiter ausbauen. Natürlich gibt es auch andere KPIs. Ihre Relevanz hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Angebot des Unternehmens, dessen Zielen und Zielgruppe und natürlich den vorgenommenen Erfolgen, die durch das Webcontrolling erreicht werden sollen.

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