Blogs werden immer beliebter. Insbesondere auch diese, welche auf der weitverbreiteten Wordpress Software basieren. Doch einen Blog einzurichten und mit Inhalt zu füllen ist das eine; dass er auch gefunden wird und relevante Besucher anzieht, ist das andere. Bei einem Wordpress Blog sollte ähnlich wie bei einer statischen Wesbsite die Suchmaschinenoptimierung nicht zu kurz kommen. Aber wie richte ich meinen Wordpress Blog nach SEO-Kriterien ein?
Die Klärung dieser Frage fängt schon vor der Installation der Wordpress Software auf einem Server unter der eigenen Domain an, selbst vor der Registrierung dieser. Wer schon weiß, welches Thema er genau mit seinem Blog abdecken will, sollte dementsprechend auch einen Domainnamen wählen, der für eine gute Suchmaschinenoptimierung geeignet ist. Im Idealfall ist das wichtigste Keyword, vielleicht auch eine gesuchte Keywordphrase, im Domainnamen enthalten. Auf dieses Schlüsselwort und ähnliche Begriffe wird der Webauftritt dann optimiert, um gute Suchmaschinenpositionen zu erobern.
Nach der erfolgreichen Installation der Wordpress Software – bei Firmenblogs etwa in einem geeigneten Unterverzeichnis “/blog/” und nicht unbedingt “/wordpress/” – gibt es einige Grundeinstellungen, die man zur Suchmaschinenoptimierung durchführen kann: Unter “Einstellungen” sollten beispielsweise die Unterseiten nicht als aussagearmes “?p=123″ abgespeichert werden, sondern eventuell unter dem jeweiligen Postnamen aufgeführt werden. Dies wird durch die benutzerdefinierte Eingabe “%postname%/” erreicht.
Für eine gute interne Verlinkung des Blogs sorgen sowohl die sogenannten Widgets, wie das “Archiv” und die “Neuesten Einträge”, als auch sinnvolle Wordpress Plug-Ins wie zum Beispiel die “Similar Posts“, was mittlerweile zum Standard gehören dürfte. Hierbei sollte auch auf die Wahl eines passenden Wordpress Themes geachtet werden – manche sind nicht widgetfähig und vertragen sich auch nicht immer mit den Plug-Ins. Mit dem “All in One Seo Pack” lassen sich auch die Metaangaben individuell anpassen; ein kostenpflichtige Alternative dazu wäre “WP Seo”. Weitere geeignete Wordpress Plug-Ins wären “CyStat”, wenn man auf Google Analytics verzichten möchte, und als weiteres Plug-In ” Dagon Design Sitemap Generator “, das alle Seiten des Blogs für Suchmaschinen und Leser übersichtlich darstellt.
Um zu steuern, welche Seiten die Suchmaschinen indizieren sollen, empfiehlt sich eine robots.txt-Datei, wie es hier sehr schön beschrieben wurde. Dadurch wird verhindert, dass gleicher Inhalt mehrmals aufgenommen wird, wenn ein Blogpost zum Beispiel auf der aktuellen index-Seite, im Archiv und unter der eigentlichen URL zu finden ist. Diesem Problem kann man aber Herr werden, indem nach kurzen Anlesetexten der <more>-Tag verwendet wird, was generell empfehlenswert ist und zusätzlich die Page Impressions erhöht. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kombiniert diese verschiedenen Ansätze einfach.
Letztlich sind es aber vor allem auch gute und ausführliche Artikel, die einen Wordpress Blog lesenswert machen und Besucher wiederkehren lassen. Wer diese technischen Aspekte berücksichtigt und interessante Inhalte bietet, hat schon sehr viel für die Suchmaschinenoptimierung getan.
Wer möchte kann nun mit den dargestellten Informationen sein eigenes suchmaschinenoptimiertes Wordpress aufsetzen oder auf unser erprobtes Wissen zurückgreifen, das noch mehr als diesen Artikel umfasst. Kontaktieren Sie uns einfach – für Ihren Erfolg.