Mit Google im Sandkasten spielen

4. August 2008
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Fast schon berühmt ist der Google Sandkasten, auf Englisch „Sandbox“ genannt. Doch weiß niemand so genau, ob es ihn auch wirklich gibt, oder ob es sich lediglich um einen Mythos handelt. Seine Existenz wurde von offizieller Seite bisher weder verneint noch bestätigt.

In SEO Kreisen wird vom Sandkasten im Zusammenhang mit jungen Domains gesprochen. So sind viele der Meinung, dass Google neue Domains erst einmal zum Spielen in den Sandkasten schickt. Dort haben sie dann genug Zeit, um zu reifen und erwachsen zu werden. Erst dann ist das große Spielfeld für diese Domains geöffnet.

Für den Laien mag dies etwas unverständlich klingen, doch steckt ein gewisses System hinter der Sandkasten-Spiel-Theorie. Egal wie gut eine neue Domain optimiert wurde, egal welchen wirklichen Mehrwert sie für die Internetznutzer darstellen könnte, bei guten Suchbegriffen wie z.B. Kredit, Versicherung oder Reisen wird sie für die erste Zeit im Nirvana der Ergebnisliste abgetaucht sein. Somit wird sie bei starken und guten Suchbegriffen fast unauffindbar, denn sie spielt ja im Sandkasten, backt erst einmal kleine Sandbrötchen, bevor sie sich an die richtigen Kuchen heranmachen darf. Sprich sie muss sich erst einmal bewähren.

Im Prinzip ist der Sandkasten nichts anderes als einer der vielen von Google eingesetzten Filtern, die verhindern, dass die Suchmaschinenergebnisse erreicht werden, welche die Domain eigentlich inne habe müsste. Diese Filter können für alle möglichen „Vergehen“ von Google verhängt werden. Zu den wohl bekanntesten Filtern zählt der zu schnelle Linkaufbau. Eines ist dabei Fakt: Je jünger eine Domain ist, desto weniger eingehende Links verträgt sie. Sprich umso schneller spielt sie in der Sandkasten Liga. Geht der Aufbau der auf eine Domain verweisenden Links zu schnell, verhängt Google eine Strafe (englisch: penalty) und ein oder mehrere Filter greifen.

Google schickt Domains aber nicht in den Sandkasten, um die SEOs oder Webmaster damit zu ärgern. Das ist nur ein Seiteneffekt, denn sicherlich ist niemand erfreut, wenn die Besucherströme auf sich warten lassen. In erster Linie schützt sich Google so vor Spam Maßnahmen, die immer wieder ergriffen werden, um gute Suchmaschinenpositionen zu erreichen. Google möchte den Nutzern der Suchmaschine Webseiten präsentieren, die für sie einen echten Mehrwert darstellen und hat aufgrund dessen die kompliziertesten Algorithmen programmiert, um eine Manipulation zu verhindern.

Egal ob wir nun an den Sandkasten glauben, oder das ganze lieber Filter oder Strafe nennen, wer für längere Zeit seine Domain erfolgreich im Netz platzieren möchte, sollte auf Qualität anstatt auf Quantität setzen und seinen Linkaufbau sorgfältig und langsam gestalten.

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Dieser Beitrag wurde am Montag, den 4. August 2008 um 15:36 Uhr veröffentlicht und unter Webseitenoptimierung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen, oder einen Trackback auf Deiner Seite einrichten.

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Eine Reaktion zu “Mit Google im Sandkasten spielen”

  1. Brauche Experten-Tipps! Seite von Platz 13 aus dem Index?! - Seite 2 - WebmasterPark, am 11. September 2010:

    [...] [...]

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