Blogs werden immer beliebter, da sie dem Prinzip des dynamischen Internets vollauf gerecht werden. Eine statische Webseite zu betreiben, ist nicht mehr wirklich “up to date” – wer besucht schon gerne eine Domain, auf der sich seit Monaten nichts mehr getan hat? Interessanter ist es, wenn in regelmäßigen Abständen neue Inhalte angeboten werden.
Da das vor allem in Form von Blogs gut machbar ist, verwundert es nicht, dass die Blogger-Szene schon seit Jahren boomt. Die Übergänge zwischen einer typischen Webseite und einem Weblog, also einem “Internettagebuch”, sind mittlerweile häufig fließend. Standard Templates von Joomla und anderen Anbietern ähneln den Aufmachungen von typischen Blogs, zum Beispiel von Wordpress.
Die Templates von Wordpress sind wohl mit die beliebtesten im Internet überhaupt, da Ästhetik, Webstandards und Usability hervorragend miteinander kombiniert werden. Die Wordpress Themes sind von Haus aus gut gestaltet und sehr übersichtlich. Das Wordpress-System ist ein vollwertiges CMS und wartet auch regelmäßig mit neuen Plugins auf.
Seit neuestem wird die englische Wordpress Version 2.8 zum freien Download angeboten. Die Ansichten über die Neuerungen gehen stark auseinander, und manche raten sogar dazu, das neue Update vorerst nicht zu installieren, da es sonst zu Fehlfunktionen bei verschiedenen Themes und Plugins kommen kann. Probleme mit dem Trackback scheint es auch wieder zu geben.
Vorerst ist es wohl sinnvoller, bei einer älteren gut laufenden Version zu bleiben, frei nach dem Motto: “never change a winning system”, bis auch Wordpress 2.8 einwandfrei läuft. Wer jedoch das neue Update sofort ausprobieren möchte, der sollte vorher unbedingt ein Backup aller Dateien machen, damit nichts verloren geht. Abwarten scheint zur Zeit intelligenter zu sein.