Zu den deutschen Einwohnern zählen immer weniger jüngere und immer mehr ältere Menschen. Diese Tendenz zeichnet sich bereits seit einigen Jahren ab und wird sich in den nächsten Jahrzehnten immer stärker ausprägen. Was einerseits für die Rentenversorgung zu einem Problem werden kann, ist andererseits ein Markt der Zukunft im Internet. Zwar sind Rentner noch nicht in dem Ausmaß im Netz vertreten wie jüngere Generationen, doch wird auch ihr Anteil ständig wachsen.
Die so genannte Zielgruppe „Best Ager“ verfügt über ein Potenzial, das viele unterschätzen. Dieses Potenzial nennt sich Kaufkraft. Unsere Rentner von heute haben nicht nur viel Zeit zur Verfügung, sondern auch das nötige Kleingeld, um ihre Freizeit nach Belieben auszufüllen. Statt aber sein Augenmerk auch auf diese zahlungskräftige Kundengruppe zu richten, orientiert sich ein Großteil der Online Händler auf die weitaus jüngere und meist auch weniger zahlungskräftige Kundschaft.
Wer denkt, dass die Best Ager nur einen geringen Anteil der Nutzerschaft ausmachen und deswegen nicht berücksichtigt werden müssen, begeht bereits heute einen entscheidenden Fehler. Denn wie erwähnt, werden äquivalent zur Bevölkerung auch die Internetnutzer immer älter. Wer die „Best Ager“ mit der Zielgruppe der 50 bis 69 jährigen gleichsetzt wird feststellen, dass bereits über 30% von ihnen im Internet unterwegs sind. 30% von ca. 19 Millionen aktuellen Best Agern entspricht 5,7 Millionen deutsche Best Ager, Tendenz steigend.
Wollen Sie auf diesen Markt der Zukunft tatsächlich verzichten? In keiner anderen Generationsschicht sind derartige Umsatzzuwächse bereits zu verzeichnen wie auch zu erwarten wie bei den Best Agern. Wer diese treue Kundschaft für sich gewinnen möchte, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Angebot optimieren, denn die Ansprüche der Best Ager an Online Shops sind etwas anders gelagert als die der jungen Leserschaft. Dafür wird er aber von dauerhafter Umsatzsteigerung profitieren.